Bei der Tierhomöopathin oder beim Tierhomöopathen suchen Tierbesitzer mit ihren Tieren Hilfe bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen. Diese können sowohl akut oder chronisch auftreten und als körperliche Beschwerden oder als Störung im Verhalten vorliegen. Viele Tierbesitzer möchten die Krankheiten ihrer Schützlinge ganzheitlich behandeln lassen. Oft haben die Tiere bereits erfolglose schulmedizinische Therapien hinter sich und nun wird Hilfe in der Homöopathie gesucht. Immer mehr Landwirte lassen ihre Tierbestände mit dieser Heilmethode behandeln, da sie nebst klaren Heilerfolgen auch wirtschaftliche Vorteile bietet wie z.B. keine Absetzfristen.
Behandelt werden Kleintiere (Hunde und Katzen), Nutztiere (Schweine, Kühe, Schafe, Ziegen und Pferde) aber auch Heim- und Zootiere (Vögel, Reptilien und Kleinsäuger).
Diese anspruchsvolle, aber auch schöne und befriedigende Aufgabe stellt hohe Anforderungen an die fachliche und persönliche Kompetenz der Tierhomöopathin oder des Tierhomöopathen. Umfassende tiermedizinische Kenntnisse, fundiertes homöopathisches Fachwissen und eine reife Persönlichkeit sind unerlässlich für einen kompetenten und respektvollen Umgang mit den Tieren und ihren Besitzern. Die Ausbildung eignet sich besonders für Personen, die sich für die Tiere und ihre Krankheiten interessieren, kontaktfreudig sind, sowie ein gutes Einfühlungsvermögen besitzen. Die Homöopathie ist ein sehr grosses Fachgebiet. Die Tierhomöopathin oder der Tierhomöopath muss bereit sein, sich laufend weiterzubilden und dafür viel Zeit zu investieren. Ebenso muss er oder sie in der Lage sein, die Grenzen der Behandlungsmöglichkeiten zu erkennen und zu akzeptieren.