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Internationale Referenten

Die Schule lädt regelmässig international anerkannte Referenten aus dem Ausland ein. Diese Seminare richten sich an ausgebildete Homöopathen, sowie an Studentinnen und Studenten der Homöopathie.

George Vithoulkas - Seminar Angst & Eifersucht

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Der weltbekannte griechische Homöopath George Vithoulkas besuchte nach 15 Jahren erstmals wieder die Schweiz. Im Rahmen der von der SkHZ organisierten Weiterbildung stellte er uns an diesem Grossanlass vor über 400 Teilnehmern sein herausragendes Wissen zur Verfügung.

Sein ganzes Leben und Schaffen stellt er in den Dienst der Homöopathie und wurde zu einem der führenden Homöopathen der Gegenwart. Durch seine jahrzehntelange internationale Referententätigkeit trug er wesentlich zur Wiederbelebung und Verbreitung der klassischen Homöopathie bei. Seine zahlreich erschienenen Artikel und Bücher u.a. "Medizin der Zukunft", "Materia Medica Viva", "Die wissenschaftliche Homöopathie" und "Die neue Dimension der Medizin" sind jedem Homöopathen bekannt. Am 9. Dezember 1996 erhielt er in Stockholm für seine Verdienste den alternativen Nobelpreis "Wright Livelihood Award".

Er ist Gründer und Leiter der "International Academy for Classical Homeopathy" in Alonissos/Griechenland.

Zum Thema dieses Seminares veröffentlichte George Vithoulkas das Buch "Klassische Homöopathie bei Angst & Eifersucht" im Groma Verlag.

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Dr. med. Farokh Master - Die Detailanalyse in der konstitutionellen Verschreibung

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Dr. Farokh J. Master ist Arzt und Homöopath. Er lebt mit seiner Familie in Bombay/Indien. Dr. Farokh Master erhielt seine Ausbildung zum klassischen Homöopathen am Bombay Homeopathic Medical College. Er ist Leiter einer Homöopathischen Klinik mit 20 Homöopathen in Bombay. Ausserdem ist er Dozent am Bombay Homeopathic Medical College. Er ist bekannt für seine weltweite Dozententätigkeit sowie als Autor von über 40 homöopathischen Büchern.
In diesem Seminar stellte uns Dr. Farokh J.Master mehrere Videofälle aus seiner Klinik vor. Dabei erläuterte er seine Art der Fallaufnahme. Die richtige Interpretation der Symptome sowie die Repertorisation der Fälle mit den genau passenden Rubriken rundeten die ausführliche Fallbearbeitung ab.
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Dr. Robert und Judyth Reichenberg-Ullman - Es geht auch ohne Ritalin

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Dr. Judyth Reichenberg-Ullman, N.D., M.S.W. und Dr. Robert Ullman, N.D aus den USA praktizieren seit über 20 Jahren Homöopathie. Sie haben fast 3000 Kinder mit Verhaltens- und Lernstörungen therapiert und gelten als Experten in der Behandlung von Kindern mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität). Sie sind Autoren von 7 homöopathischen Büchern u.a. des Bestsellers «Es geht auch ohne Ritalin». Im weiteren haben sie mehr als 300 Artikel über klassische Homöopathie veröffentlicht.

Ihre Seminare finden in der ganzen Welt grossen Anklang. Bekannt sind sie für ihre lebendige, fachlich fundierte und sehr praxisbezogene Vortragsweise. Mit Begeisterung teilten sie uns ihre grosse Erfahrung bei der Behandlung von Kindern mit verschiedenen Problemen wie ADHS, POS, Lernstörungen, Autismus etc. mit.



Dr. med. Roger Morrison & Nancy Herrick - Organische Arzneimittel

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Organische Arzneimittel Annäherung an die Gruppe der Kohlenwasserstoffverbindungen

Materia Medica organischer Arzneimittel wie Glonoinum, Camphora, Alcohol etc.
Differentialdiagnostische Überlegungen
Video-Cases, Paper-Cases


Dr. med. Roger Morrison
Roger Morrison schloss sein Medizinstudium 1978 im US-Staat Tennessee ab. Noch während seines Medizinstudiums besuchte er sein erstes Homöopathie-Seminar in Athen. Nach diesem Seminar war er überzeugt, dass er unbedingt an dem Zentrum für homöopathische Medizin in Athen studieren wollte. Während vier Jahren lernte er Griechisch, um anschliessend bei George Vithoulkas während zwei Jahren zu studieren und zu praktizieren. 1984 kehrte er nach Amerika zurück und teilt seine Zeit auf zwischen homöopathischer Praxis, Lehrtätigkeit und Bücherschreiben. Bei uns in der Schweiz ist er vor allem durch seine Bücher «Handbuch der Homöopathischen Leitsymptome und Bestätigungssymptome» und «Handbuch der Pathologie zur Homöopathischen Differentialdiagnose» bekannt.

Nancy Herrick, MA, PA
Nancy Herrick kam mit der Homöopathie erstmals 1972 in Kontakt, unmittelbar nach ihrem Studium der Kinderpsychologie. Sie praktiziert seit über 27 Jahren klassische Homöopathie. 1985 war sie Gründungsmitglied der «Hahnemann Medical Clinic» und des «Hahnemann College of Homeopathy» in Kalifornien/USA. Nancy Herrick ist bekannt durch ihre rege Vortragstätigkeit in den USA und weltweit. Diverse neue Arzneimittel wurden unter ihrer Leitung erforscht. In Ihrer Praxis ist sie spezialisiert auf die Behandlung von chronischen Erkrankungen sowie psychischen Problemen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Behandlung von Frauen. Soeben ist ihr Buch «Das Wesen der Tiere in menschlicher Sprache» erschienen.




Dr. med. Alfons Geukens - Kleine Mittel als Konstitutionsmittel

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Dr. med. Alfons Geukens, geb. 1944, lebt und arbeitet in Belgien. Seit 1979 praktiziert er als homöopathischer Arzt. Ein grosses Anliegen ist ihm die Ausbildung von klassischen Homöopathen. Er ist Gründer und Direktor des «Clinical Training Center for Classical Homeopathy» und der «International School for Classical Homepathy» in Hechel, Belgien.

Dr. Geukens ist bekannt als Referent an verschiedenen internationalen Schulen. Er unterrichtet seit 1987 weltweit Ärzte und Heilpraktiker. Die Lehrmethode von Dr. Geukens ist sehr praktisch, bodenständig und durchdrungen von seinem homöopathischen Humor. Anhand von Videofällen aus seiner Praxis, lehrt er die Materia Medica von bekannten und weniger bekannten Arzneimitteln.

Er zeigt ungewöhnliche Darstellungen der grossen Homöopathika, vergleichende Materia Medica sowie subtile Nuancen in der Beobachtung und der Fallaufnahme, die zur Mittelwahl führen.



Dr. med. Frederik Schroyens - «Die Sprache des Patienten»

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Jede Verschreibung basiert auf der Sprache des Patienten, entweder verbal oder nonverbal. Warum verschreiben oft verschiedene Homöopathen ein anderes Mittel für die gleiche Anamnese? Der Grund ist, dass die Sprache des Patienten transformiert und in die Sprache der Materia Medica und des Repertoriums übersetzt werden muss.

In diesem Seminar erläuterte uns der Referent seine Art der Fallanalyse, indem er die Pathologie des Patienten in eine leicht zu durchschauende Struktur aufteilte. Selbst komplizierte Fälle wurden dadurch verständlich und lösbar. Praktische Arbeiten, interessante Übungen, Materia Medica und seine Theorie anhand von akuten und chronischen Fällen illustrierten seine einfache Technik und scharfsinnige Fallanalyse.

Dr. Frederik Schroyens ist einer der weltweit bekanntesten Homöopathen. Er ist Herausgeber des Repertoriums «Synthesis», dem meistverwendeten Repertorium. Dr. Schroyens ist Arzt und praktiziert seit 1978 in Belgien ausschliesslich klas­sische Homöo­pathie. Er ist Mitgründer und seit 1981 Lehrer an der grössten Homöopathieschule in Belgien (VSU). Er hält Seminare in Europa, Nord- und Südamerika. Der hervorragend strukturierte Unterricht und sein warmherziger Humor sind bekannt und beliebt. 1988 bis 1995 arbeitete er intensiv mit George Vithoulkas zusammen. An der Entwicklung des Computersystems Vithoulkas Experten System (VES) war er massgebend beteiligt. Dr. Frederik Schroyens veröffentlichte 1984 das Buch «Einführung in die Homöopathie». 1987 erschien das Repertorium «Synthesis», das bereits in sieben Sprachen veröffentlicht wurde. Er arbeitet stetig an der Verbesserung der Struktur dieses Standardwerkes. 2005 veröffentlichte er das Synthesis 9.1. Die Bücher «1001 kleine Arzneimittel» und «Gemüts- und Traumsymptome» wurden 1997 publiziert.

Dr. Frederik Schroyens mit seiner über 27-jährigen Erfahrung als klassischer Homöopath und seinen Kenntnissen als Herausgeber des Repertoriums versteht es wie kein anderer, uns den Zugang zur Sprache des Patienten, der Materia Medica und des Repertoriums zu erleichtern.


Dr. med. Frederik Schroyens – Das Simillimum richtig dosiert – sicher zum Erfolg

Eine der am häufigsten gestellten Fragen der Teilnehmer eines Homöopathie-Seminars lautet: «In welcher Potenz wurde das besprochene Mittel verab­reicht und wie oft wurde es wiederholt?» Meistens bleibt dann nicht viel Zeit ausführlich der Frage der Dosis nachzugehen. An diesem Wochenende widmen wir uns intensiv diesem wichtigem Thema.

Dr. Schroyens hat sich gründlich mit der Frage der Dosierung auseinander gesetzt. Er hat in der homöopa­thischen Literatur über die Erkenntnisse und Experi­mente Hahnemanns und seiner Nachfolger lange recherchiert. Diese Informationen sowie seine eigenen Erfahrungen aus seiner 30-jährigen Praxistätigkeit hat er uns an diesem Seminar weitergeben.

Anhand von interessanten, kurzgefassten Fällen mit Folgekonsultationen führte uns der Referent durch dieses Thema.  U.a. wurden folgende Fragen be­leuchtet:
 
  • Genügt es das richtig Mittel zu geben oder braucht es auch die richtige Potenz? 
  • Warum wirken manche Potenzen gar nicht, obwohl das Arzneimittel unzweifelhaft richtig ist?
  • Bestimmt die Wahl der Potenz mit darüber, ob das Mittel nur Linderung oder auch Heilung bewirken kann?
  • Warum ist es bei einigen Fällen besser hohe und bei anderen niedrige Potenzen zu geben?
  • Ist eine Dosis genug und ist die Wiederholung oft zu viel?
  • Wie sollen LM-Potenzen dosiert werden, damit das Mittel nicht nur lindert, sondern heilt? Spielt es eine Rolle, wie viele Tropfen man einnimmt?

An diesem Seminar konnte sich der Teilnehmer ein klar umschriebenes Gerüst aneignen, um wesentlich präziser und begründeter Dosierungs-Entscheidungen in der täglichen Praxis zu fällen.


Dr. med. Jens Wurster - Die homöopathische Behandlung von Krebs

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Dr. Jens Wurster wurde schon in frühster Jugend mit dem Thema Krebs konfrontiert und hatte es sich zum Ziel gesetzt Wege und Möglichkeiten zu finden, um Krebs zu heilen. Durch erstaunliche Erfahrungen mit der Homöo­pathie versuchte er sich immer mehr auf dem Gebiet der homöopathischen Krebsbehand­lung zu spezialisieren

Nach homöopathischer Ausbildung bei Dr. Barthel lernte er 1992 Dr. Dario Spinedi im Tessin kennen. Seitdem ist er sein engster Schüler und arbeitet seit 1998 mit ihm zusammen in der Clinica St. Croce im Tessin, um Krebspatienten mit der Homöopathie zu behandeln.

  • geboren 1967 in Düsseldorf
  • Medizinstudium und Promotion in München
  • seit 1990 Homöopathieausbildung u.a. bei Dr. Horst und Dr. Michael Barthel
  • 1992-1998 Supervision bei Dr. Dario Spinedi, Tessin
  • seit 1998 homöopathische Tumorbehandlung in der von Dr. Dario Spinedi geleiteten Clinica Santa Croce
  • seit 2002 eigene Seminartätigkeit über Krebsbehandlung mit Homöopathie
  • seit 2003 Dozent für Homöopathie bei den Augsburger Dreimonatskursen
  • seit 2004 universitäre Forschungsarbeit und homöopathische Studien an der Clinica St. Croce bei Patienten mit Tumorerkrankungen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Tumorbiologie der Uni Freiburg
  • seit 2007 Leitung eines Ärzteteams in der Clinica St. Croce als Supervisor der homöopathischen Krebsbehandlung
  • Autor des Buches: «Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierter Tumore»
  • Mitautor des «Leitfaden Homöopathie» (Kapitel Onkologie).


Seminarthemen

  • Fallaufnahme, Anamnesetechniken und Symptomen­­-er­hebung bei Krebspatienten
  • Fallanalyse, Mittelgabe, Dosierung
  • Spezifische Krebsarzneien, Organotrope Mittel
  • Beurteilung und Reaktionen bei Q-Potenzen
  • Lokale Zeichen an Tumoren besonders bei Brustkrebs
  • Verschiede Tumorkasuistiken (Patientenfälle)
  • Homöopathie bei Bestrahlung und Chemotherapie
  • Theorien zur Krebsentstehung

Dr. med. Hansjörg Heé - Aggressivität, Suizidalität, psychotische Zustände

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Dr. med. Hansjörg Heé arbeitet seit 1987 in einer Gemeinschaftspraxis für klassische Homöopathie in St. Gallen. Sein Medizinstudium absolvierte er in Zürich. Als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie war die Behandlung von Jugendlichen schon immer sein Spezialgebiet.

Er ist Autor der Bücher «Homöopathische Behandlung von Jugendlichen» und «Vergleichende Arzneimittellehre von 8 Polychresten» und dadurch einem breiten Publikum bekannt.

Junge Menschen haben auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden viele physische, psychische und soziale Herausforderungen zu bewältigen. Entsprechend häufig benötigen Jugendliche eine homöopathische Behandlung.

Dabei stellt die Behandlung von Jugendlichen die Homöopathin, den Homöopathen vor besondere Herausforderungen. Einerseits ist die Anamnese mit einigen Schwierigkeiten verbunden, da der Zugang zu den Jugendlichen oft nur schwer gefunden werden kann. Andererseits müssen die Arzneimittelbilder speziell auf die Situation der Jugendlichen hin interpretiert werden.

Dr. Hansjörg Heé hat sich intensiv mit diesen Aspekten auseinandergesetzt und besitzt einen grossen Erfahrungsschatz. 


Seminarthemen
  • Einführung ins Thema Pubertät, Adoleszenz
  • Homöopathische Anamnese bei Jugendlichen
  • Krankengeschichten, Materia Medica
  • Vergleichende Materia Medica bei Jugendlichen


Der Referent ging besonders auf folgende Themen ein:
  • Aggressivität
  • Suizidalität
  • Psychotische Zustände

Roland Methner . Homöopathische Behandlung von Hautkrankheiten

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Roland Methner ist Sozialpädagoge und Heilpraktiker. Er arbeitet seit 20 Jahren als klassischer Homöopath, früher in Hamburg, seit 3 Jahren in der Schweiz. Nachdem er zunächst von Risch/Laborde miasmatisch ausgebildet wurde, ist er vielen noch als Miasmatiker bekannt. Vor 15 Jahren kam er in Kontakt mit André Saine (Kanada). Seitdem ist seine Art der Behandlung v.a. klassisch homöopathisch durch Hahnemann, Hering, Lippe und Saine geprägt. Das heisst, die Miasmen sind bei seiner Behandlungsart weniger im Vordergrund als früher.

Nebst seiner Tätigkeit in der homöopathischen Praxis übt Roland Methner mit Begeisterung eine umfangreiche Lehrtätigkeit aus. Er unterrichtet und supervidiert Kollegen/innen seit über 17 Jahren an verschiedenen Ausbildungs- und Seminarorten in Deutschland und der Schweiz.

Bekannt ist er auch durch seine Veröffentlichungen: Klinische Materia Medica der Krebsmittel, Band 3, Miasmen in der Homöopathie und die Übersetzung von J.H. Allens „Homöopathische Therapie der Hautkrankheiten“.

Seminarthema
Patienten mit Hautkrankheiten suchen sehr häufig Hilfe in der homöopathischen Behandlung. Diese Beschwerden sind nicht immer einfach zu behandeln und bereiten dem Homöopathen sowie dem Patienten häufig Schwierigkeiten, sei es in der Mittelwahl oder im Fallmanagement. In diesem Seminar gehen wir umfassend und sehr praxisbezogen auf das Thema ein.

Folgende Erkrankungen wurden besprochen:
  • Ekzem/Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Akne
  • Furunkel
  • Mykosen
  • Warzen
  • Herpes zoster, Vitiligo, Lupus

Im Verlauf des Seminars wurde folgendes thematisiert:
  • Der typische Verlauf dieser Erkrankung
  • Die miasmatischen Zuordnungen
  • Materia Medica
  • Vergleichende Materia Medica
  • Welche Rubriken sind für die Mittelwahl wichtig?
  • Prognose
  • Wie verhält man sich bei Verschlimmerungen?
  • Fallmanagement

Der Referent verstand es ausgezeichnet, diese Fälle sehr illustrativ und gut nachvollziehbar zu vermitteln. Anhand der Kasuistiken koinnte den Teilnehmern ein sicherer Umgang mit Hauterkrankung in der täglichen Praxis vermittelt werden. Diverse Bilder und ein ausführliches Skript haben die gemeinsame Arbeit erleichtert. 
Start August 2018
Wir führen Sie zum eidg. Diplom (HFP)

HFP

Vorbereitung Höhere Fachprüfung 2018